Aufstiegssymptome – Einflüsse der energetischen Evolution auf unser Wohlbefinden

Aufstiegssymptome – Einflüsse der energetischen Evolution auf unser Wohlbefinden

Über die Raunächte und die innere Mitte

Lesezeit ca. 16 Minuten

Wie die energetische Zeitqualität auf unser Bewusstsein, unser Energiefeld und unser Wohlbefinden wirkt

In den letzten Jahren erleben viele Menschen sogenannte „Aufstiegssymptome“. Körperliche, emotionale, energetische und spirituelle Veränderungen, die mit dem kollektiven Bewusstseinswandel und den energetischen Veränderungen auf Mutter Erde in Verbindung stehen.

Diese Symptome sind sehr häufig Reaktionen auf die rasante Entwicklung der energetischen Qualitäten, die durch verschiedene Faktoren wie geomagnetische Aktivitäten, planetare Ausrichtungen, Sonnenstürme, erdatmosphärische Veränderungen und kollektive sowie individuelle Transformationsprozesse beeinflusst wird.

In diesem Artikel werde ich auf die so genannten Aufstiegssymptome eingehen, über ihre Ursachen und Zusammenhänge aus Sicht meiner energetischen Arbeitsweise berichten und meine Beobachtungen darüber teilen, wie sie unser Wohlbefinden und unsere Wahrnehmung beeinflussen können.

 

Was sind Aufstiegssymptome?

Mit der Bezeichnung „Aufstiegssymptome“ sind eine Vielzahl von energetischen, spirituellen, physischen, emotionalen und psychologischen Veränderungen gemeint, die Menschen erleben können, während sie sich auf einem spirituellen Entwicklungsweg befinden oder während sich größere globale und kollektive energetische Veränderungen (wie das aktuell geschieht) ereignen.
Das heißt, dass mit den aktuellen Geschehnissen global und kollektiv letztlich jeder diesen Veränderungsprozessen ausgesetzt ist. Je bewusster wir damit umgehen können, desto leichter wird es uns fallen, uns auf die neuen Energien einzustellen. Im Prinzip sind Aufstiegssymptome zu betrachten als körperliche und emotionale Reaktionsmuster auf energetische Transformationsprozesse.

 

 

Wohin steigen wir eigentlich auf oder was ist ein Dimensionswechsel?

Der Dimensionswechsel, auch als Aufstiegsprozess bezeichnet, beschreibt den Übergang von einer Bewusstseinsebene zur nächsten.

Aktuell befinden wir uns im Wandel von der verdichteten Bewusstseinsenergie der 3. Dimension – die durch materielle Aspekte, Abhängigkeitsstrukturen, egozentrische Muster und kollektive Überzeugungen geprägt ist – hin zur feineren Energie der 5. Dimension. 
Mit zunehmendem Bewusstsein beginnen wir sozusagen, die 3D-Ebene hinter uns zu lassen, und entwickeln uns in Richtung des 5D-Bewusstseins weiter. Diese höhere Ebene ist geprägt durch Liebe und das Gefühl der Einheit. In dieser Realität erleben wir ein völlig neues Miteinander, neue Sichtweisen, neue Erkenntnisse und Entscheidungsfähigkeiten. In einer höheren Bewusstseinsebene oder Dimension sind die energetischen Frequenzen feiner und schwingen höher. 

Höher und tiefer sind hier keine Bewertungen im Sinne von besser oder schlechter, sondern einfach Beobachtungen und Beschreibungen. In den feiner schwingenden Ebenen unserer Aura befinden sich die erweiterten Bewusstseinsfelder und der Zugang zum „Überbewusstsein“, dem höheren Selbst sowie dem kosmischen Bewusstsein.

Wenn vom Aufstieg, vom Erwachen oder vom Dimensionswechsel gesprochen wird, dann ist das Aufschwingen in höhere Schwingungsebenen gemeint und das erweiterte Bewusst-SEIN.

Unser Bewusstsein transzendiert und viele Dinge, die bisher unbewusst / im Schatten waren, kommen nun ans Licht. Sie arbeiten sich aus den innersten Schichten ins bewusste Denken (entspricht dem Mentalfeld der Aura) durch.
Das ist kein Prozess, der über Nacht mal eben so passiert. Das Einstimmen auf feinere Schwingungen, das Transformieren alter Speicherungen, was ich als energetische Evolution bezeichne, ist ein allmählicher Prozess, der sich über Jahre erstrecken kann.

Nur wenige Menschen erleben das als einen plötzlichen Prozess, der die nachhaltigen Veränderungen sofort im Alltag widerspiegelt. Meistens vollzieht sich ein länger währender Transformationsprozess. Schon in den uralten Geschichten und Überlieferungen existiert diese Reise, diese Suche – oft als Heldenreise – um in ein höheres, geläutertes Bewusst-SEIN zu gelangen.

Durch die konstanten energetischen Veränderungen auf Mutter Erde werden diese Prozesse aktuell beschleunigt und betreffen uns kollektiv. Das heißt, dass mit der aktuellen Zeitqualität der Vorbereitungsprozess, den wir meistens in Richtung Erwachens-Erfahrung durchleben, verkürzt wird oder wegfällt.

Was sich langfristig auswirken wird auf eine bewusstere Gesellschaft.

Fragt sich, wie lange dieser Prozess wirklich dauern wird. Wir können als Individuum am besten zum Fortschreiten des kollektiven Aufschwungs beitragen, indem wir uns um unsere eigenen Themen, unsere eigene Energie kümmern und auf dem spirituellen Weg bleiben (oder endlich den Mut finden, ihn zu beschreiten).

Bewusstseinserweiterung und energetische Evolution: Einfluss der Aufstiegssymptome auf unser Wohlbefinden

Energetische Veränderung – die energetische Evolution – vollzieht sich nicht unbemerkt. Je bewusster wir bereits mit unserem Energiefeld umgehen, umso leichter fällt uns der Umgang mit diesen Veränderungen.

„Materie folgt dem Geist“ – so soll es Albert Einstein mal formuliert haben. Und so bedeuten energetische und feinstoffliche Veränderungen letztlich auch, dass sich die physische Ebene diesen Energien anpassen muss. Das ist oft verbunden mit körperlichen, aber auch emotionalen Symptomen.

Aufstiegs-Symptome können individuell variieren und sind in der Regel temporär. Sie spiegeln Deinen Prozess wider, in dem sich Dein Energiefeld individuell an die höheren Frequenzen anpasst und Dein Körper dieser Anpassungsbewegung folgt.

Wenn sich also eine energetische Reinigung vollzieht, dann braucht auch der Körper eine Reinigungs- und Entgiftungsunterstützung. Die Aufstiegssymptome lösen sich auf, sobald wir erkannt haben, was uns energetisch blockiert hat und was uns unser Körper mit den Symptomen mitteilen wollte.

Energetische Veränderungen bringen auch Stress mit sich. Stress, der sich zu dem bereits stetig wachsenden Stress im hektischen Alltag dazu addiert. Stress ist immer auch auch als Mit-Auslöser für Krankheitsgeschehen bzw. körperliche Symptomatiken zu beachten. Auch, wenn langfristig ein spirituelles Wachstum, ein erweitertes Bewusstsein, viel mehr Achtsamkeit im Leben usw. die Folge sein wird: Anfänglich oder auch, wenn alles besonders gebündelt abläuft, bedeuten die energetischen Veränderungen für das Energiesystem und den Körper eine Herausforderung, auf die viele Menschen gestresst reagieren. 

Aufstiegsprozess und physische Anzeichen

Die körperlichen Symptome des Aufstiegsprozesses können für viele Menschen herausfordernd sein.
Am häufigsten berichten mir Betroffene von großer Erschöpfung, Schlafstörungen, zeitweise verschwommenem Sehen oder auch von unspezifischen (manchmal „wandernden“) Schmerzen im Körper.

Diese Beschwerden sind oft auch Ausdruck eines Entgiftungsprozesses, der mit der Anpassung an höhere Frequenzen einhergeht. Es ist wichtig, zu verstehen, dass es bei dieser Symptombetrachtung nicht allein um die physische Ebene geht, sondern das alles ein Teil von ganzheitlichen Veränderungsprozessen ist. Und, dass die hier genannten Beschwerdebilder erst dann mit einem Aufstiegsprozess und als Reaktion auf einen Transformationsprozess in Verbindung gebracht werden sollten, wenn alle anderen möglichen Ursachen ausgeschlossen werden können.

Hinweis: Bitte beachte, dass meine Arbeit keine körperliche Heilbehandlung darstellt. Die Verantwortung für die eigene physische und psychische Gesundheit und die Einschätzung, wann der Gang zum Arzt oder Psychologen angezeigt ist, obliegt jedem Einzelnen selbst. Siehe auch rechtlicher Hinweis

Außer der erwähnten Erschöpfung, den Schlafstörungen oder dem verschwommenen Sehen haben sich auch Verbindungen zwischen energetischem Wandel und folgenden Beschwerden gezeigt (meist nur vorübergehend, manchmal in Schüben auftretend):

  • Kopfschmerzen,
  • extreme Müdigkeit, nicht mehr aufstehen wollen,
  • nächtliches Zähneknirschen, Kieferverspannungen oder „Ziehen in den Zähnen“
  • Schwindelgefühle. Sie können darauf hinweisen, dass sich eine größere Kluft zwischen energetischer Weiterentwicklung und körperlicher Ebene bildet. Oder auch dass viele verlorene Anteile wieder ins System integriert werden und dabei das Gefühl von Instabilität oder „neben sich stehen“ entsteht. Hier ist Erdung sehr wichtig sowie das Erforschen, was genau integriert werden möchte. Hilfreich hat sich die energetische Stabilisierung durch beispielsweise Auraharmonisierungen erwiesen.
  • Muskelverspannungen,
  • Verdauungsstörungen, Magenprobleme,
  • Ohrgeräusche, Tinitus
  • temporäre Herz- und Kreislaufprobleme. Der Bereich des Herz-Chakras ist einer der am intensivsten arbeitenden Bereiche im Aufstiegsprozess. Das wird oft als Öffnung des Herz-Chakras beschrieben. Wenn Du Dir das bildlich vorstellst, dann ist auch klar, dass sich die Energie im Brustraum verändert, was sich wiederum auf unsere Wahrnehmung von Herz und Lunge auswirken kann. Die höheren Frequenzen der Liebe dehnen unsere Energie in diesem Bereich und das kann körperlich mit einem Ziehen im Brustraum oder sogar Symptomen wie Herzstolpern oder Herzrhythmusstörungen (unbedingt ärztlich abklären und begleiten lassen!) einhergehen.
  • Rückenschmerzen,
  • Gelenkschmerzen,
  • Hinweise auf einen Widerstand zum physischen Körper können Symptome wie arthritische Beschwerden oder auch allergische Beschwerden und generelle Autoimmunerkrankungen sein. Dann kann es hilfreich sein, zu überprüfen, ob eine Seelenrückholung durchzuführen ist.

Aufstiegsprozess und emotionale Anzeichen

Emotionale Schwankungen sind ein weiteres häufiges Symptom des Aufstiegsprozesses. Nach meinen Erfahrungen sind die häufigsten Symptome:

  • Plötzliche Wutausbrüche ohne erkennbaren Grund,
  • tiefe Traurigkeit und Trauerschmerz,
  • Stimmungsschwankungen,
  • Lustlosigkeit,
  • Antriebslosigkeit,
  • Mutlosigkeit
  • Hoffnungslosigkeit
  • Ängste diverser Art
  • Motivationslosigkeit

Diese Emotionen können aus alten Mustern stammen, die nun an die Oberfläche kommen, um geheilt zu werden. Das können Prozesse aus dem systemischen Kontext sein, aus den Ahnenlinien oder karmische Speicherungen. Häufig sind auch Inner-Kind-Themen vorhanden.

Ich nehme aktuell besonders stark die verdichteten Energien wahr, die sich von innen nach außen aus den Lichtkörpern herausschieben. Sie stehen für die unterschiedlichsten emotionalen Prozesse und vor allem für negative emotionale Speicherungen. Ob wir uns irgendwann mal betrogen, belogen, manipuliert oder missbraucht gefühlt haben – all diese Energien werden nun schichtweise in der Aura bewegt, je mehr wir den höheren Frequenzen ausgesetzt sind.

Wenn Du in den vergangenen Jahren schon sehr viel innere Arbeit geleistet hast, werden sich diese energetischen Verdichtungen weiter herauslösen und Du wirst das ab einem bestimmten Punkt als Befreiung empfinden können.

Falls Du noch wenig oder gar keine innere Arbeit / Bewusstseinsarbeit gemacht hast, ist es sehr ratsam, jetzt damit zu anzufangen, damit sich die Energien in Deinem Energiefeld nicht weiter verdichten und damit zu neuen Blockaden führen.

Die bewusste innere Arbeit und der bewusste Umgang mit den sich durcharbeitenden Emotionsmustern ist deswegen so wichtig, weil wir für unsere Heilung und die vollständige Transformation der verdichteten Energien die Kraft unseres Mentalfeldes (der Aurabereich, der auch den Zugang zu den Bewusstseinsebenen steuert) brauchen. Körper, Geist und Seele: Ein ganzheitliches Aufsteigen funktioniert nur über den bewussten Umgang mit den dazugehörigen Prozessen.

Aufstiegsprozess und die Anzeichen auf spiritueller Ebene

Zu den spirituellen Erfahrungen und Symptomen, die ich in meiner Arbeit bisher beobachten konnte, gehören:

 

  • zunehmende Hochsensibilität
  • Intensivierung der Intuition,
  • verstärkte mediale Fähigkeiten,
  • Erweiterung der Hellsinne,
  • das Gefühl einer tiefen Verbindung zum Universum,
  • Erleuchtungserfahrungen – dem Eintauchen ins große Nichts – dem Alleins,
  • Zeitlinien verschwimmen. Das heißt, man kann sich in mehreren Zeitlinien wiederfinden, weiß nicht, welches Datum das eigentlich Aktuelle ist, welcher Tag ist, Zeit fühlt sich anders an
  • Bilder vergangener Leben können sich spontan zeigen. Sowohl ausgelöst durch Zeitlinien als auch durch die Resonanzverbindung mit bestimmten Orten
  • Erinnerungslücken,
  • Wortfindungsstörungen,
  • Konzentrationsstörungen
  • verschwommenes Sehen, obwohl per Augentest mit den physischen Augen alles in Ordnung ist
  • sehr intensives Traumgeschehen
  • außerkörperliche Erfahrungen. Willentlich oder auch willkürlich

Aufstiegssymptome und die Chakren

Wenn Du energetisch arbeitest, hast Du selbst ein gutes Gefühl für Deinen Lichtkörper und kannst auf Basis der Chakra-Ebenen oder der Aurakörperschichten bereits Deine Rückschlüsse auf die Zusammenhänge ziehen.

Wenn Du selbst energetisch noch nicht so versiert in der Arbeit mit Dir selbst bist, kann Dir ein Einblick in Deinen Aura-Status durch ein Auraclearing oder durch eine gut dokumentierte und reflektierende Auraharmonisierung weiterhelfen.

Im Folgenden gebe ich einen kleinen Überblick über die Zusammenhänge zwischen Chakra-Energien und möglichen körperlichen Auswirkungen.
Diese Auflistung versteht sich nicht als vollständig, weil es unendlich viele verschiedene Kombinationen und Abwandlungen gibt, die jeweils vom Individuum abhängen. Ich zeige einige der in meiner Praxis am häufigsten geschilderten Themen auf.

Außerdem erwähne ich hier aus rechtlichen Gründen nochmals explizit: Bei Beschwerden ist immer zuerst ein fachkundiger medizinischer Rat einzuholen. Keine der hier erstellten Informationen ersetzt einen Besuch bei Arzt oder Heilpraktiker. Und diese Zusammenhänge sind nicht für Selbstdiagnosen geeignet. Sei verantwortungsbewusst mit Dir und Deinem Körper.

Zur energetischen Überprüfung, welche Bereiche für Dich und Deine Situation zutreffen können, kannst Du sie auch selbst beispielsweise kinesiologisch testen oder mit dem Pendel (simple Ja/Nein-Frage) arbeiten.

Solltest Du in den zugeordneten körperlichen Bereichen Beschwerden haben, schaue Dir Deine dem Chakra entsprechenden Themen genauer an. Das kann eine ärztlichen Therapie begleiten und eine aktive energetische Auflösungsarbeit wird Deine Transformationsprozesse unterstützen.
Du kannst die Informationen aus den Chakra-Ebenen für Dich beispielsweise auch im Hinblick auf die folgenden Fragen näher beleuchten:

  • Womit habe ich mich noch nicht beschäftigt?
  • Was habe ich verdrängt?
  • Wo gehe ich in Widerstand?

Chakrathemen

Ich liste für den besseren Überblick hier nur die 7 Haupt-Chakren auf. In meinen Auraharmonisierungen arbeite ich auch mit höheren Chakren und wichtigen Nebenchakren, um die Stabilisierung in der Aura in Bezug auf die neuen Frequenzspektren zu unterstützen. Für einen Abgleich, inwieweit Deine Beschwerdebilder mit energetischen Themen in Verbindung stehen könnten, bietet die nachfolgende Liste nach meiner Erfahrung einen ausreichenden Einblick.

  • Wurzel-Chakra.
    Im Wurzel-Chakra finden sich häufig die Speicherungen von Inner-Kind-Themen, Mutter-Themen, Ahnen-Themen, Geburtstraumata, Ess-Störungen, Suchtproblemen, Sicherheits- und Existenzthemen, Beziehungen zur materiellen Welt, Bedürfnissen.
    Ein energetisches Ungleichgewicht in diesem Chakra kann mit körperlichen Erscheinungen in folgenden Bereichen zusammenhängen: Füße, Beine, Darm, unterer Rücken, Immunsystem, Zähne, Blut.
  • Sakral-Chakra.
    Im Sakral-Chakra finden sich häufig Speicherungen zu Themenbereichen wie: Scham, Schuld, Missbrauch, Sexualität, Schöpferkraft, Mütterlichkeit, Fürsorge. Selbstfürsorge.
    Ein energetisches Ungleichgewicht in diesem Chakra kann mit körperlichen Erscheinungen in folgenden Bereichen zusammenhängen: Lymphsystem, Reproduktionsorgane, Hüfte, Oberschenkelknochen, Brustdrüsen.
  • Solarplexus-Chakra.
    Im Solarplexus-Chakra finden sich häufig Speicherungen zu Themenbereichen wie: Identität, Körpergefühl, Ich-Erfahrung, Selbstwert, Erfolg.
    Ein energetisches Ungleichgewicht in diesem Chakra kann mit körperlichen Erscheinungen in folgenden Bereichen zusammenhängen: Magen, Verdauungstrakt, Nieren, Leber, Milz, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse
  • Herz-Chakra.
    Im Herz-Chakra finden sich häufig Speicherungen zu Themenbereichen wie: Liebe geben und empfangen, emotionale Verletzungen, nicht verarbeitete Trauer, Verlassenheitsgefühle, Ärger, Wut.
    Ein energetisches Ungleichgewicht in diesem Chakra kann mit körperlichen Erscheinungen in folgenden Bereichen zusammenhängen: Herz, Lunge, Bronchialsystem, Schultern, Brustkorbbereich, Thymusdrüse, Haut, Tastsinn
  • Hals-Chakra.
    Im Hals-Chakra finden sich häufig Speicherungen zu Themenbereichen wie:: Authentischer Ausdruck, die innere Wahrheit sprechen, nicht gehört werden (oder das Gefühl, nicht gehört zu werden).
    Ein energetisches Ungleichgewicht in diesem Chakra kann mit körperlichen Erscheinungen in folgenden Bereichen zusammenhängen: Hormonsystem, Schilddrüse, Kehlkopf, Stimme, Kiefer, Kinn, manchmal auch Nase.
  • Stirn-Chakra.
    Im Stirn-Chakra finden sich häufig Speicherungen zu Themenbereichen wie: Störungen im Schlafrhytmus, Sehbeschwerden, Konzentrationsbeschwerden, Vorstellungs-Schwäche, mangelnde Inspiration,
    Ein energetisches Ungleichgewicht in diesem Chakra kann mit körperlichen Erscheinungen in folgenden Bereichen zusammenhängen: Zirbeldrüse, Nebenhöhlen, Ohren,
  • Kronen-Chakra
    Im Kronen-Chakra finden sich häufig Speicherungen zu Themenbereichen wie: das Gefühl, Nebel um den Kopf zu haben oder nicht im Körper zu sein, Orientierungsschwäche, blockierte Hellsinne, Sturheit, Gedankenkarusselle.
    Ein energetisches Ungleichgewicht in diesem Chakra kann mit körperlichen Erscheinungen in folgenden Bereichen zusammenhängen: Schädel, Gehirn, Hypophyse, Hypothalamus, Haare.

 

Was Du für Dein Wohlbefinden im Aufstiegsprozess tun kannst

Um Dein ganzheitliches Wohlbefinden während dieser Phase zu unterstützen, achte auf:

 

  • Eine ausgewogene Ernährung und Unterstützung für die körperlichen Entgiftungsprozesse. Dazu gehört an erster Stelle das Trinken von Wasser in energetisch guter Qualität und vor allem in ausreichender Menge (mind. 2,5l am Tag).
  • Regelmäßige Bewegung fördert die Durchblutung und hilft dabei, Spannungen und Stressfrequenzen abzubauen.
  • Aufenthalte in der Natur: Das unterstützt Dich bei der Erdung und hilft Deinem Energiesystem dabei, negative Energien abzuleiten bzw. zu transformieren.
  • Achtsamkeitstechniken, um den Körper zu entspannen und das innere Gleichgewicht zu stärken.
  • Es ist in dieser Zeit besonders empfehlenswert, dass Du Dich mit den Möglichkeiten der Energiearbeit beschäftigst, um die Blockaden aus den Chakren zur Befreiung für Deine Seelenwegs-Energie zu lösen. Sehr hilfreich als Unterstützung für Deine eigene Energiearbeit oder wenn Du selbst noch keine Erfahrung in Energiearbeit hast, ist eine Auraharmonisierung.
  • Selbstreflexion: Tagebuchschreiben oder Gespräche mit vertrauten Personen können helfen, emotionale Blockaden zu erkennen.
  • Therapeutische Unterstützung: Professionelle Hilfe kann wertvoll sein, um tiefere emotionale Themen anzugehen.
  • Atemübungen: Atemtechniken können helfen, Stress abzubauen, emotionale Stabilität zurückzugewinnen und Dich bei der Verbindung mit höheren Bewusstseinsebenen unterstützen.
  • Spiritualität leben: Das Einbeziehen spiritueller Praktiken in den Alltag hilft Dir, das Gefühl von Sinnhaftigkeit weiter zu entwickeln und die Zusammenhänge zwischen Energie und Materie besser zu verstehen. Integriere Meditation täglich in Deinen Alltag. Führe ein Dankbarkeitsbuch, beschäftige Dich mit Achtsamkeit im Alltag, etc.

Zur Begleitung durch den energetischen Wandel und auch zur Bestimmung, wo Du mit Deiner eigenen energetischen Arbeit stehst, bietet Dir eine Auraharmonisierung Unterstützung auf mehreren Ebenen.

Nutze diese Möglichkeit auch für Dich. Weitere Informationen findest Du hier

Fazit: Der Aufstiegsprozess bietet viele Chancen für Heilung und Transformation

Aufstiegssymptome sind ein Zeichen für den Wandel im individuellen sowie im kollektiven Bewusstsein. Sie spiegeln die Herausforderungen wider, denen wir uns stellen müssen, um uns an höhere energetische Frequenzen anzupassen.

Während dieser Prozess auch mit Unbehagen verbunden sein kann – sei es physisch oder emotional – bietet er auch eine wertvolle Gelegenheit zur Heilung und Transformation.

Indem wir uns bewusst mit diesen Symptomen auseinandersetzen und geeignete Strategien zur Unterstützung unseres Wohlbefindens anwenden, können wir nicht nur unseren eigenen Aufstiegsprozess erleichtern, sondern auch aktiv zur positiven Veränderung des kollektiven Bewusstseins beitragen. In einer Zeit des Wandels ist es entscheidend, achtsam mit uns selbst umzugehen und Raum für Wachstum und Entwicklung zu schaffen – sowohl individuell als auch gemeinschaftlich.

Möge dieser Weg des Wandels uns als Gemeinschaft im liebevollen und achtsamen Miteinander stärken.

Foto: Levi Kyiv / unsplash.com

Der Valentinstag: über Märtyrer, Selbstliebe und spirituelle Aspekte

Der Valentinstag: über Märtyrer, Selbstliebe und spirituelle Aspekte

Über die Raunächte und die innere Mitte

Lesezeit ca. 11 Minuten

In vielen Kulturen ist der 14. Februar – der Valentinstag – als Tag der Liebenden bekannt.

In der Regel wird dieser Tag mit romantischen Gesten, Geschenken, Schokolade und Blumen assoziiert. Aber wieso eigentlich?

Verschiedene Geschichten kursieren zum Ursprung des Valentinstages. Doch wie ist dieser Brauch wirklich entstanden?

In diesem Blogartikel geht es um die Herkunft des Valentinstages, seine spirituelle Bedeutung und Impulse, wie Du die besondere Bedeutung dieses Tages für Dich bestärken kannst.

Gerüchte und Legenden

Es kursieren allerlei Geschichten rund um den Valentinstag im Netz. Vor allem heißt es, dass der Valentinstag auf einen heiligen Valentin zurückgeht, über den wiederum unterschiedliche Legenden verbreitet sind. Mal ist er ein Bischof, mal ein Priester, mal weiß man nicht, ob es ein und dieselbe Person war oder mehrere. Die einen behaupten, der Brauch, Blumen zu schenken geht darauf zurück, dass der Priester frisch gebackenen Ehepaaren Blumen aus seinem Garten schenkte. Angeblich hat der eine Krankheiten geheilt und die Menschen dann zum Christentum bekehrt. Der andere hat gegen des Kaisers Willen junge Paare verheiratet und einer hat dann noch der Tochter des Gefängniswärters einen Valentinsbrief geschrieben…
Schon interessant, wie sich ein solcher Brauchtumstag im Lauf der Jahrhunderte etabliert und letztlich kaum noch jemand weiß, warum es diesen Tag der Liebenden in dieser Form gibt.
Ich habe mich also auf die Suche nach Quellen gemacht, um die Hintergründe zu beleuchten. Hier ist, was ich herausgefunden habe:

Historische Wurzeln des Valentinstages: römische Ekstase, drei Valentine und ein englischer Dichter

Lupercalia: ein römisches Fruchtbarkeitsfest

Einige Historiker gehen davon aus, dass der Valentinstag ein Ableger des römischen Festes Lupercalia wurde. Lupercalia wurde am 15. Februar im alten Rom gefeiert und galt als Fest zur Feier der Fruchtbarkeit und der Gründung Roms. Es heißt, dass im Jahr 494 Papst Gelasius I durch die Einführung des Valentinstages dafür sorgte, dass das alte heidnische Fest von einer christlichen Heiligenverehrung abgelöst wurde.

Ein Blick auf den heiligen Valentin

Der Name Valentin war im römischen Reich weit verbreitet und bedeutete „würdig“ oder „mächtig“. Drei Männer mit diesem Namen wurden am 14. Februar um 270 n. Chr. hingerichtet, darunter ein General in Afrika und zwei christliche Märtyrer: der Bischof Valentinus von Terni und ein römischer Priester, oft als Valentin von Rom bezeichnet.

Valentinus von Terni wird eine Heilungsgeschichte zugeschrieben, bei der er einen jungen Mann von einer Wirbelsäulenerkrankung heilte. Zuvor hatte er dessen Vater abverlangt, zum Christentum zu konvertieren, damit er den Sohn heilen kann. Diese Heilung führte zu seiner Verhaftung und Enthauptung durch den römischen Senat.
Valentin von Rom wird zugeschrieben, die blinde Tochter eines Philosophen geheilt zu haben. Daraufhin konvertierte der Philosoph und Valentin taufte ihn sowie 44 weitere Personen. Das führte auch bei ihm zur Gefangenschaft und Hinrichtung.
Historisch gesehen gibt es keinen direkten Zusammenhang zwischen diesen Märtyrern und dem Valentinstag als Fest der Liebe. Beide Valentine waren eher für ihre Heilkräfte bekannt, nicht für romantische Beziehungen. Im Mittelalter wurden ihre Grabstätten verehrt, jedoch ohne Bezug zur Liebe. Man pilgerte an die Begräbnisorte, um Heilung zu erbitten.
Obwohl die katholische Kirche 1969 den heiligen Valentin aus dem Römischen Kalender strich, hat sich der Gedenktag bis heute als Tag der Liebenden gehalten – trotz fehlender historischer Belege für eine Verbindung zur Romantik.

For this was on Saint Valentine’s day,
When every bird comes there to choose his mate (ll. 309-310)

Geoffrey Chaucer (1342 bis 1400; aus: Parliament of fowls)

Ein englischer Dichter

Es scheint, dass der eigentliche Verantwortliche für den Valentinstag und den Brauch, Liebesgedichte zu schreiben vermutlich der englische Dichter und Schriftsteller Geoffrey Chaucer war. Auch, wenn es wohl eher nicht in seiner Absicht lag, eine solche Bewegung auszulösen und einen neuen Brauch zu schaffen.
In seinem Werk „Parliament of fowls“ hat er ein Gedicht verfasst, in dem er das Erwachen des Frühlings und der Liebe aufgriff. Es wurde am Valentinstag 1383 fertiggestellt und veranlasste die Herren des englischen Adels, selbst Liebesgedichte und -briefe anlässlich des Valentinstages an ihre Liebste zu schreiben. Dazu muss man vielleicht wissen, dass Geoffrey Chaucer einer der ersten war, der die damals normal gebräuchliche englische Sprache für Gedichte und Prosa zugänglich gemacht hat. Im mittelalterlichen England war Französisch oder Latein die Sprache der Literatur und der Regierung. Mit Geoffrey Chaucer sollte sich das nachhaltig ändern. Auch spätere Schriftsteller wie beispielsweise William Shakespeare waren durch Chaucer inspiriert.

Die Entwicklung des Valentinstages

Der Valentinstag wurde im Verlauf seiner Geschichte immer weiterentwickelt. Irgendwann kam jemand im 15. Jahrhundert auf die Idee, Gedichte mit Blumen zu untermalen. Später gab es findige Unternehmer, wie die Schokoladenfabrik Cadbury oder der Grußkartenhersteller Hallmark, die neue Ideen für den Valentinstag etablierten.
Amerikanische Gärtner und Floristen haben den 14. Februar in den 1950ern zum „Tag der offenen Herzen“ erklärt. Und damit das Blumenschenken zum Standard werden lassen.
Die Kommerzialisierung des Valentinstages scheint fleißig weiterzugehen. Viele Firmen bieten spezielle Valentinsgutscheine oder Verkaufsaktionen an und so hält der Valentinstag in die unterschiedlichsten Branchen und Konsumrichtungen Einzug.
Doch der Valentinstag hat auch seine tiefgründigen Seiten.

Spirituelle Aspekte des Valentinstages

Die Energie der Liebe

Auch wenn die Energie des Heiligen Valentin als Namensgeber mit der heute vorhandenen Energie des Valentinstages nicht so wirklich viel gemeinsam zu haben scheint: Der Valentinstag ist seit Jahrhunderten mit der Energie von Liebe, Verbundenheit und Romantik verknüpft.
Es ist eine kollektive Energiesignatur, die in vielen Kulturen die Liebe und Herzensenergie nährt.
Es ist eine Gelegenheit für Menschen aller Art – nicht nur für romantische Paare – ihre Wertschätzung füreinander auszudrücken. Die Liebe kann in vielen Formen existieren: zwischen Freunden oder Familienmitgliedern und natürlich auch in Form der Selbstliebe.
An diesem Tag können wir uns bewusst machen, wie wichtig es ist, unsere Beziehungen zu pflegen und Dankbarkeit für die Menschen in unserem Leben auszudrücken.

Selbstliebe

In den letzten Jahren hat das Bewusstsein für die Selbstliebe deutlich zugenommen. Und so darf die Selbstliebe auch immer bewusster im Kontext des Valentinstages stehen. Selbstliebe bedeutet nicht nur, sich selbst zu akzeptieren und wertzuschätzen; sie umfasst auch die Pflege unseres eigenen Wohlbefindens.
Am Valentinstag sollten wir uns daher auch die Zeit nehmen, uns selbst etwas Gutes zu tun: sei es durch Meditation, das Lesen eines inspirierenden Buches oder einfach durch einen entspannenden Abend allein oder mit Freunden. Indem wir uns selbst lieben und respektieren, schaffen wir eine solide Grundlage für gesunde Beziehungen zu anderen.

Der Valentinstag unter numerologischer Betrachtung

Der 14. Februar bietet mehrere Ebenen für die numerologische Betrachtung. Zunächst einmal ist der Februar der zweite Monat im gregorianischen Kalender. Die Zahl 2 steht für Beziehungen, Liebe, Kommunikation und Hingabe.
Die 14 ist einerseits die Zahl der Heiligen und Helfer in Not (womit wir hier numerologisch doch einen Bezug zur historischen Namensherkunft des Valentinstages sehen können). Die 14 steht aber auch für Güte, Mitgefühl, den Weg der gesunden Mitte in Beziehung und Kommunikation, das rechte Maß und das Entwickeln von Verständnis für die Sichtweise anderer.
Der Monat und der Tag ergeben zusammen die Zahl 7, die hier mit Harmonie, Schönheit, Reinheit und Wachstum verbunden werden kann.
Somit steht jeder Valentinstag in Verbindung mit diesen liebevollen Grundenergien für mehr Harmonie, das Gleichgewicht in Beziehungen und Kommunikation und für mehr Verständnis untereinander.

Verstärkt wird das jeweils durch Jahresenergie. Dieses Jahr 2025 steht mit seiner Zahlenfrequenz für Vollendung, Mitgefühl, die Liebe und spirituelles Wachstum. Beziehungen spielen auch aus dieser Perspektive eine wichtige Rolle.

Impulsfragen zum Valentinstag

Du kannst Dir Fragen stellen wie:

  • Wie kann ich mein SEIN auf Beziehungsebene authentisch gestalten?
  • Wie kann ich die Selbstfürsorge mit Selbstlosigkeit in Einklang bringen?
  • Wie kann ich meine Bedürfnisse friedlich und klar kommunizieren?
    Welche Kooperationen / Einigungen kann ich in meinen Beziehungen zum größeren Wohl aller Beteiligten erwirken?

 

Rituale zur Stärkung von Beziehungen

Viele Menschen nutzen den Valentinstag auch für spezielle Rituale zur Stärkung ihrer Beziehungen oder ihres Resonanzfeldes für Liebe. Hier sind einige Ideen:

  • Liebesbriefe schreiben: Das Schreiben eines Briefes an einen geliebten Menschen kann eine kraftvolle Möglichkeit sein, Gefühle auszudrücken.
  • Kerzen anzünden: Das Anzünden von Kerzen symbolisiert Licht und Wärme in unseren Beziehungen.
  • Gemeinsame Zeit verbringen: Einen besonderen Tag oder Abend mit Freunden, Familie oder dem Partner in Zweisamkeit planen.
  • Meditation: Da das Resonanzfeld für die Liebe und Herzensenergie besonders stark ist, kann der Valentinstag auch genutzt werden für eine geführte Meditation beispielsweise für das Herz-Chakra oder die Themen Liebe, Mitgefühl, Vergebung.

 

 

Anmerkung: es kursieren verschiedenste Vorschläge für so genannte „Liebeszauber“. Bitte bedenke: jegliche Form von Manipulationsversuchen hat nichts mehr mit Liebe zu tun, sondern ist Ausdruck von Egobezogenheit. Eine bewusste und achtsame Person wird keine „Techniken“ suchen, mit der sie jemand anderen dazu bringen will, sie zu lieben.

Wie Du die Energie des Valentinstages verstärken kannst

  • Beginne eine regelmäßige Meditationspraxis
  • Mache einen Spaziergang in der Natur.
  • Nutze diesen Tag als Startpunkt für die Entwicklung einer neuen Beziehung.
  • Eine gute Tat, ein freundlicher Akt bereichert nicht nur Deinen Tag.
  • Schreibe einen Brief an einen besonderen Menschen.
  • Gönne Dir einen Tag der Selbstfürsorge.
  • Kaufe Dir in örtlichen Buchladen ein paar Bücher für Deine Persönlichkeitsentwicklung und fange an, zu lesen.
  • Lese Liebesgedichte (beispielsweise von Rumi).
  • Bereite Dir eine liebevolle Teezeremonie mit exotischen Tees.
  • Schreibe ein Gedicht für das Universum.
  • Stelle Gegenstände mit Liebesschwingungen auf (also Herzen, Rosen, Kristalle, Himbeeren, Erdbeeren, Sandelholzkerzen).
  • Entrümpele Deinen Kleiderschrank und befreie Dich von den Dingen, die Du nicht mehr liebst.

Konzentriere Dich an diesem Tag auch auf Dein eigenes Glück und auf das, was Dein Herz zum Lachen bringt. Im Lachen ist die Liebe – so pflegte es mir meine Großmutter zu sagen. Und wenn Dein Herz lacht, wird es auch die Herzen in Deinem Umfeld zum Lachen bringen.

 

Fazit: Der Valentinstag als Feier der Liebe

Der Valentinstag ist mehr als nur ein kommerzielles Ereignis; er bietet uns die Möglichkeit zur Reflexion über die verschiedenen Facetten der Liebe in unserem Leben – sei es romantisch oder platonisch sowie die essenzielle Selbstliebe.
Nachdem die Geschichten des Heiligen Valentins so gar nichts mit der Liebe zu tun hatte, haben wir das Entstehen vieler Liebesgedichte und vielleicht auch den später entstandenen Brauch  Valentinskarten, zu versenden Geoffrey Chaucer zu verdanken.
Indem wir auch die spirituellen Dimensionen des Valentinstages anerkennen, können wir ihn als eine Gelegenheit nutzen, um unsere Herzen zu öffnen und sowohl uns selbst als auch anderen gegenüber liebevoller zu sein.

Möge dein Valentinstag voller Licht und Liebe sein!

Vielleicht magst Du in Deine Selbstfürsorge auch die Pflege Deines Energiefeldes einschließen. Dafür ist eine Auraharmonisierung, in der Dein Energiefeld geklärt, von Fremdenergien bereinigt, ausgerichtet und im Energiefluss bestärkt wird, eine sehr kraftvolle Ergänzung für Deinen Alltag.

Weitere Informationen findest Du hier

Quellen:

zuletzt abgerufen am 13.02.2025

www.historyextra.com/period/roman/valentine-day-history-saint-who-real-story-cured/https://www.dioezese-linz.at/heiligenlexikon/14-02/valentin&&ts=1739292874333
www.history.com
www.potw.org/archive/potw313.htm
www.sprachen-online-lernen.sprachzeitungen.de/2019/06/12/chaucer-valentines-day-and-the-english-language/

Bilder:

Selbstliebe: Debby Hudson/unsplash
All you need is love: Tim Mossholder/unsplash

Imbolc und die Energie der neuen Zeit

Imbolc und die Energie der neuen Zeit

Über die Raunächte und die innere Mitte

Lesezeit ca. 7 Minuten

Imbolc, das keltische Fest, das am 1. Februar gefeiert wird, ist ein bedeutender Wendepunkt im Jahreskreis. Es markiert den Übergang von der Dunkelheit des Winters zur aufkeimenden Helligkeit des Frühlings. In diesem Blogartikel geht es um die Ursprünge und Traditionen von Imbolc und die tiefere Bedeutung dieses Jahreskreisfestes für unsere persönliche Transformation in der neuen Zeit.

Symbolik und Wurzeln von Imbolc

Imbolc hat seine Wurzeln in der keltischen Kultur und wird traditionell als Fest der Erneuerung und Reinigung gefeiert. Der Name „Imbolc“ bedeutet so viel wie „im Bauch der Mutter“ und verweist auf die trächtigen Schafe in dieser Jahreszeit. Aber auch darauf, dass die Saat noch im Schoß der Erde ruht, bevor die ersten Keime wieder zu sprießen beginnen. Es geht um Fruchtbarkeit und Erneuerung. Dieses Fest findet genau zwischen der Wintersonnenwende und der Frühlings-Tagundnachtgleiche statt.

Imbolc wird im keltischen Kontext vom 1. Februar bis zum Sonnenuntergang am 2. Februar gefeiert, manche feiern es jedoch auch am Februar-Vollmond. Es ist eine Zeit, in der die ersten Anzeichen des Frühlings auftauchen, auch wenn der Winter das Land noch fest im Griff hat.

Diese alte Tradition, die tief in der keltischen Geschichte verwurzelt ist, feiert das Erwachen der Erde und die Rückkehr des Lichts nach den dunklen Wintermonaten. Es ist eine Zeit der Erneuerung und Reinigung und symbolisiert den Neubeginn und das Versprechen auf fruchtbare Böden und reiche Ernten in der Zukunft.

Die Göttin Brigid

Dieses Fest ist eng mit der keltischen Göttin Brigid verbunden, die Licht, Fruchtbarkeit und Erneuerung verkörpert. Brigid wird oft mit dem Feuer assoziiert, das sowohl für das physische Licht als auch für die innere Inspiration steht. Ihre Göttinnen-Aspekte werden mit Heilung, Hebammen, Kindern, der Schmiedekunst und mit den Dichtern verbunden. So gilt sie als Beschützerin der Künste, des Handwerks und auch von Heim und Herd. Ihre Energie ermutigt uns dazu, unsere kreativen Impulse zu erkennen und zu verwirklichen.

Mariä Lichtmess und die heilige Brigida von Kildare

Wir finden am 02. Februar in der katholischen Kirche den traditionellen Feiertag Mariä Lichtmess. Viele christliche Feiertage decken sich in der Energie und der Zeit mit alten heidnischen Traditionen.

Mariä Lichtmess steht ebenfalls für die Energie der Reinigung und Erneuerung. Nach einer alttestamentlichen Regel, galt eine Frau 40 Tage nach der Geburt ihres Kindes als unrein und musste anschließend ein Reinigungsopfer im Tempel erbringen. So wird Mariä Lichtmess daran gedacht, dass sie an diesem Tag ihren Sohn Gott weihte und für ihre Reinigung im Tempel als Opfergabe ein Schaf und eine Taube spendete.

Auch die Energie der Brigid, der keltischen Göttin, die mit Imbolc in Verbindung gebracht wird, wird im Prinzip weitergetragen. Mit der heiligen Brigida von Kildare wurde der 01. Februar von der katholischen Kirche als Gedenktag für die Heilige, die nach der Göttin Brigid benannt wurde, übernommen. Die Schaffung dieses heute in Irland als Feiertag begangenen Fests, hat somit indirekt die keltische Göttin Brigid zu einer der drei Schutzheiligen Irlands gemacht. Als Heilige Brigid wird sie für ihr landwirtschaftliches Wissen und ihre Rolle als Beschützerin von Herd und Heim gefeiert.

Wie können wir die Energie von Imbolc heute in unserem Alltag erwecken?

Es gibt traditionell verschiedenste Rituale, die Zeit von Imbolc zu feiern.

Dazu gehören beispielsweise die „Brigid-Kreuze“. Dies sind besondere Kreuze aus Binsen oder Stroh, die traditionell zu Ehren der keltischen Göttin Brigid angefertigt werden. Sie sollen Schutz und Segen für das Haus bringen.

Oder die „Brigid-Puppen“. Diese auch als „Brideog“ bezeichnete Puppe stellt die Göttin Brigid dar. Sie wird oft geschmückt und in ein „Brautbett“, einen kleinen Korb, gelegt, um Brigids Segen zu erbitten.

Was sich heute gut in unseren Alltag einbauen lässt:

Kerzen anzünden

Das Anzünden von Kerzen ist ein zentraler Brauch zu Imbolc und auch zu Lichtmess. Es symbolisiert die Rückkehr des Lichts, wenn die Tage wieder länger werden. Eine schöne Möglichkeit, die Wiedergeburt der Sonne und die schwindende Kraft des Winters zu ehren.

Imbolc-Kräuter

Die Verwendung von Kräutern wie Rosmarin, Basilikum und Engelwurz beim Basteln oder Kochen während Imbolc ist eine Möglichkeit, sich mit den heilenden und schützenden Aspekten der Jahreszeit zu verbinden.

Der Frühjahrsputz

Imbolc ist eine Zeit der Reinigung und Säuberung. Eine gründliche Reinigung des Hauses steht nicht nur symbolisch für körperliche Sauberkeit, sondern auch für geistige Erneuerung.

Räuchern

Unterstützen können wir den Frühjahrsputz durch das Räuchern. Es darf reinigend für Haus, Körper und Geist sein. Und wir dürfen uns dabei nochmals bewusst mit dem Neubeginn des Jahres auseinandersetzen. Was lassen wir endgültig los und was möchten wir in diesem Jahr erreichen?

Zu den geeigneten Räucherkräutern zählen beispielsweise Beifuß, Fichte, Rosmarin, Schafgarbe oder auch Wacholder oder Minze.

Das leibliche Wohl

Einige bevorzugen das Fasten in dieser Zeit, um eine innere körperliche Reinigung zu praktizieren. Aber eine der wohl häufigsten Imbolc-Traditionen ist das gemeinsame Essen mit den Liebsten. Zu den typischen Speisen gehören Milchprodukte, Samen und mit Zimt gewürzte Brote und Kuchen, die die Fruchtbarkeit der Erde und die von ihr bereitgestellte Nahrung symbolisieren. In Frankreich ist es Brauch, an „Chandeleur“, wie dort der 2. Februar heißt, Crêpes zu essen. Die runden, gelben Pfannkuchen stehen für die Sonne, die nun merklich die Tage wieder länger werden lässt.

Aussaat

Diese Tradition symbolisiert das Potenzial für neues Wachstum. Das Aussäen während Imbolc ist eine zutiefst symbolische Tradition und verkörpert das Versprechen eines Neuanfangs. Das Einpflanzen von Samen im Haus und das Beobachten, wie die jungen Setzlinge heranwachsen, spiegelt die Themen Geburt und Erneuerung wider, die für Imbolc zentral sind. Dieser Brauch entspricht nicht nur dem Geist der Jahreszeit, sondern verbindet uns auch mit dem Kreislauf von Wachstum und Regeneration.

Heilige Kraft des Wassers

Wasser als Symbol der Heilung und Reinigung spielt in den Imbolc-Traditionen eine wichtige Rolle. Die Durchführung eines Wassersegnungsrituals beinhaltet die Verwendung von Quellwasser oder geschmolzenem Schnee, um Haus, Garten oder einen heiligen Ort zu segnen. Diese Handlung symbolisiert die Reinigung vom Alten und die Begrüßung des Neuen.Es ist eine einfache und doch kraftvolle Art, sich mit der Essenz dieser Zeit der Erneuerung und Wiedergeburt zu verbinden.

Wir können uns auch mit einem reinigenden Bad auf diese Energien einstimmen.

Oder:

Für diese Zeit der klärenden Reinigung ist eine Auraharmonisierung, in der Dein Energiefeld geklärt, von Fremdenergien bereinigt, ausgerichtet und im Energiefluss bestärkt wird eine sehr kraftvolle Ergänzung für Deinen Alltag.

Nutze diese Möglichkeit auch für Dich. Weitere Informationen findest Du hier

Mein Motto für 2025 – nur die Ruhe

Mein Motto für 2025 – nur die Ruhe

Über die Raunächte und die innere Mitte

Lesezeit ca. 8 Minuten

2025 ist eingeläutet. In diesem Jahr habe ich mir ein ganz besonderes Motto gesetzt: NUR DIE RUHE.

In einer Welt, die so sehr von Hektik und Stress geprägt ist, möchte ich bewusst langsamer und achtsamer leben. Dieser Artikel beschreibt, wie ich mit meinem Jahresmotto Selbstfürsorge praktizieren und den Herausforderungen des Lebens gelassener begegnen möchte. Lass Dich inspirieren, Deine eigene innere Ruhe zu finden.

Warum NUR DIE RUHE?

Mit dem Jahresmotto NUR DIE RUHE bin ich ganz bewusst in dieses Jahr gestartet. Ich habe mir vorgenommen, es langsam angehen lassen. Es gab zwar im Jahreswechsel viel zu tun, aber es ging auch darum, die Dinge Schritt für Schritt, bewusster und achtsam anzugehen. Vor allem auch im Hinblick darauf, dass die energetische Zeitqualität geprägt ist von immer schneller ablaufenden Veränderungen.

Die Zeit der Raunächte und der Jahresanfang waren für mich wie eine Aufforderung, mich zu erinnern, wer und wie ich wirklich sein möchte. Die letzten beiden Jahre waren geprägt von der digitalen Welt, zahlreichen Weiterbildungen, Online-Kursen und Coachings. Neuentwicklungen und Projekten. Und allzu oft hatte mich ein altes Muster eingeholt; „wenn ich diese eine Sache fertig gemacht habe, dann ist endlich Zeit für mich.“

Welch ein Trugschluss. Denn, wenn diese eine Sache fertig ist, steht schon die nächste an. Und wann ist überhaupt mal etwas wirklich „fertig“ in dieser Welt des stetigen Wandels? Da kann vor lauter Multitasking die Selbstfürsorge, die Zeit für die Innenschau und die Achtsamkeit immer wieder auf der Strecke bleiben.

Um dem entgegenzuwirken gibt es für mich dieses Jahr mein Jahresmotto.

Die Bedeutung von NUR DIE RUHE

Dieser kleine Satz ist für mich sehr gehaltvoll.

Er erinnert mich zum Beispiel an meine Urgroßmutter, die mir immer sagte, dass ich die Dinge lieber gründlich als schnell machen sollte.

Oder er erinnert mich an Situationen im Straßenverkehr. Wenn ich beobachten kann, wie es jemand so eilig hat, dass er wie ein Wilder überholt und hektisch Gas gibt – nur um dann letztlich doch vor mir an der Ampel zu stehen und mit all seiner Eile im Prinzip überhaupt nichts erreicht hat. (Außer vielleicht einen erhöhten Stresslevel wegen riskanter Überholmanöver).

NUR DIE RUHE ist für mich auch eine Aufforderung, zu schauen, an welchen Stellen im Alltag ich noch immer faule Kompromisse eingehe. Dazu gehören beispielsweise Dinge wie zu viel Computerzeit oder die Gestaltung meines spirituellen Alltags.

NUR DIE RUHE bedeutet für mich auch, den anstehenden Veränderungen in dieser extrem schnelllebigen Zeit bewusster zu begegnen. Nicht alles „an mir vorbeirauschen“ zu lassen, sondern sehr bewusst die Situationen zu betrachten. In aller Ruhe. Wie oft bewerten wir Veränderungen viel zu schnell, ohne uns mit den Details wirklich auseinandergesetzt zu haben?

Die Bewertungen entstehen meistens aus Erfahrungen, Prägungen oder Konditionierungen aus unserer Vergangenheit. Wir bewegen uns immer in Richtung Zukunft. Aber mit der aktuellen Zeitqualität werden wir voraussichtlich mit sehr vielen Veränderungen in deutlich kürzeren Zeitabständen konfrontiert werden. Wenn wir ständig auf Basis unserer Vergangenheit bewerten, dann stärken wir unser vergangenes Ich und nicht unser künftiges Selbst. Die Frage ist:

Wer willst Du wirklich sein?

Sei wie der Baum

Eine wunderschöne Begegnung mit einer Buche, hat mir klar gemacht: IN DER RUHE LIEGT DIE KRAFT.

Wir finden sehr schnell zur Ruhe, wenn wir in den Kontakt mit Bäumen gehen. Es ist erstaunlich, wie sich die Aura beginnt, auszurichten, wenn wir im Wald spazieren gehen.

Um sich das Wesen von Baumwesen vorstellen zu können, mag ich die Veranschaulichung in der „Herr der Ringe“-Trilogie nach Tolkien. Dort gibt es uralte Baumwesenheiten, die zum Leben erwachen. Die Ruhe und Langsamkeit, die hier symbolisch dargestellt wird, darf durchaus ein Beispiel dafür sein, dass das Leben sich selbst lebt und wir sowieso zur rechten Zeit am rechten Ort sein werden.

Es braucht einiges an Vertrauen in den Fluss des Lebens, um die Kontrollmechanismen loszulassen, die unser Alltag so mit sich bringt.

Die Ruhe und die Zeit

In meiner Fortbildung im Stressmanagement habe ich viel über Zeitmanagement-Systeme gelernt. Sehr gute Möglichkeiten, den Alltag zu strukturieren, Prioritäten setzen lernen und sich Zeit genau einzuteilen.

Doch oft fühle ich mich dadurch nicht ruhiger; stattdessen bin ich damit beschäftigt, alles nach diesen Regeln einzuteilen.

In derselben Zeit kann ich aber schon andere Todos abarbeiten. Und vielleicht muss man ja im Leben nicht alles nach der energetisch männlichen Strukturgebung sortieren. Vielleicht darf sich das Leben einfach entfalten. Klar gibt es Termine und Fristen, die aufgrund der sozialen Gegebenheiten so sind wie sie sind.

Letztlich bringt der Satz NUR DIE RUHE ins Gedächtnis, dass es um das Maß der Dinge geht, wenn wir dem Leben das Entfalten erlauben wollen. Und dass es um ein tieferes Verstehen im Zusammenhang zwischen unseren Handlungsimpulsen und dem tatsächlichen Handeln geht.

Mich erinnert das an einen wichtigen Meilenstein, der die Achtsamkeit tiefgründiger in mein Leben gebracht hat. Mir wurde vor vielen Jahren ein  Buch dazu geschenkt und mich hat das Prinzip sehr fasziniert. Es trifft einfach genau den Punkt hinter dem Satz NUR DIE RUHE

Wu Wei

So erinnert mich mein Jahresmotto auch an das Wu-Wei-Prinzip

Wu Wei ist ein tiefgründiges Konzept innerhalb der daoistischen Philosophie, das uns lehrt, wie wir im Einklang mit uns selbst und unserer Umgebung leben können. Durch das Verständnis und die Anwendung von Wu Wei können wir lernen, unsere Handlungen bewusster zu gestalten und ein harmonisches Leben zu führen.

Wu Wei bedeutet soviel wie: Handeln durch Nichthandeln.

Es beschreibt eine Haltung des Nicht-Eingreifens oder des mühelosen Handelns, bei der man im Einklang mit dem natürlichen Fluss der Dinge lebt. Wu Wei bedeutet nicht, passiv oder untätig zu sein; vielmehr geht es darum, die eigenen Handlungen so zu gestalten, dass sie harmonisch mit den Gegebenheiten der Umwelt und den natürlichen Zyklen übereinstimmen.

Ein schönes Beispiel dafür ist die Landwirtschaft oder das Gärtnern. Wir können die Pflanzen, die wir gesät haben nur gießen und düngen. Vielleicht durch Jäten den Raum für das Wachstum freihalten. Aber die Pflänzchen werden nicht schneller wachsen, wenn wir daran ziehen.

NUR DIE RUHE bringt mir das Wu-Wei-Prinzip als Haltung einer gewissen Mühelosigkeit näher. Das Wesentliche geschieht von allein und eigentlich tun wir schon genug, wenn wir der Entwicklung nicht im Weg stehen.

Das Wu-Wei-Prinzip kennt drei Grundregeln

 

Grundprinzipien von Wu Wei

Harmonie mit der Natur

Wu Wei betont die Wichtigkeit, im Einklang mit der Natur und ihren Rhythmen zu leben. Anstatt gegen den Strom zu schwimmen, wird empfohlen, sich dem natürlichen Fluss anzupassen.

Müheloses Handeln

Die Idee hinter Wu Wei ist, dass effektives Handeln oft das Ergebnis von intuitivem und spontanem Verhalten ist, das nicht durch übermäßige Anstrengung oder Zwang erreicht wird. Es geht darum, Gelegenheiten zu erkennen und sie ohne unnötigen Druck zu nutzen.

Selbstregulation

Wu Wei fördert die Selbstregulation und Achtsamkeit. Indem man sich seiner eigenen Impulse bewusst ist und lernt, wann man handeln sollte und wann nicht, kann man ein erfüllteres Leben führen.

Wenn Dich dieses Prinzip ausführlicher interessiert, kann ich das Buch von Theo Fischer dazu empfehlen:

„Wu Wei – Die Lebenskunst des Tao“

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Buch7.de ist ein sozialer Buchhandel und spendet 75% seines Gewinnes für soziale, kulturelle und ökologische Projekte. Die Provisionen, die ich aus den Buch7-Affiliate-Links auf meiner Webseite erhalte, spende ich dann am Jahresende für ein Waldschutzprojekt in Deutschland.

Die innere Mitte und die Ruhe

Der kleine Satz NUR DIE RUHE bringt uns unserer inneren Mitte einen großen Schritt näher, wenn wir ihm folgen. Mit mehr Achtsamkeit und Bewusstheit durchs Leben gehen, die Potenziale erkennen und dann zu handeln, wenn Handlung gefragt ist. Darin ist die Selbstfürsorge genauso enthalten wie die Stressprävention und die Aufgeschlossenheit, sich die Welt und ihre Entwicklungen wieder viel aufmerksamer zu betrachten.

Du willst auch einem achtsamen Motto folgen und mehr für Deine innere Mitte, die innere Ruhe und Entspannung tun?

Melde Dich zu meinem Newsletter an und erhalte Zugriff (0€) auf eine 22-minütige Meditation für Entspannung, Auraclearing und Auraschutz.

Quellen:

Titelfoto: Patrick von der Wehd

Buchenhain: wim-van-t-einde/unsplash.com

Achtsame Neujahrsvorsätze für 2025

Achtsame Neujahrsvorsätze für 2025

Blogtitel: Achtsame Vorsätze für 2025 - über Entscheidungen, die nicht nur dein eigenes Leben bereichern

Lesezeit ca. 9 Minuten

Hast Du Neujahrsvorsätze für 2025 gefasst?

Aktuell lebe und liebe ich das Abtauchen in der Raunachtenergie. Neue Kraft tanken, Altes Loslassen, Impulse und Ideen entstehen lassen.

In den Raunächten und zum Jahreswechsel kommt natürlich auch das Thema auf, was ich im nächsten Jahr vielleicht anders machen möchte. Welche Vorsätze gibt es, die zu einer Verbesserung vom Alltag, vom Sein beitragen können?

Das Wort „Vorsatz“ stammt übrigens vom mittelhochdeutschen vorsaz ab und bedeutet Absicht oder fester Entschluss zu einer Handlung. In diesem Artikel geht es um die Achtsamkeit bei den Neujahrsvorsätzen, um Entscheidungen, die nicht nur zum Wohl einzelner dienen.

Neujahrsvorsätze achtsam gewählt

Vielleicht können diese Vorsätze sehr achtsame Dinge sein, die zu einem besseren Gleichgewicht, zu mehr Harmonie, zu einem lebenswerteren Leben beitragen.

Sicher tragen auch die wohl bekanntesten Neujahrsvorsätze zu einer besseren Lebensqualität bei wie:

  • ich höre mit dem Rauchen auf
  • ich werde abnehmen
  • ich mache mehr Sport
  • und so weiter

Das Wohlbefinden kannst Du auch fördern, wenn Du den Vorsatz fasst, mehr Achtsamkeit in Deinem Alltag zu integrieren. Das ermöglicht gleichzeitig, dass Deine Lebensenergie besser fließen kann. Dazu kannst Du mehr erfahren in meinem Beitrag: Lebensenergie 2025: 20 Strategien für eine nachhaltige Stabilisierung Deines Energielevels

Aber welche Neujahrsvorsätze kann es noch geben, die generell mehr Achtsamkeit ins Leben tragen und dabei auch das größere Ganze berücksichtigen?

16 achtsame Neujahrsvorsätze für 2025

In unserer konsumorientierten Gesellschaft wird es immer wichtiger, bewusstere Entscheidungen zu treffen – nicht nur für uns selbst, sondern auch für das Gemeinwohl. Achtsamkeit bedeutet letztlich nicht „nur“ im Hier und Jetzt zu leben, sondern dabei auch die Auswirkungen unserer Handlungen auf andere Menschen und unseren Planeten zu berücksichtigen.

Indem wir achtsame Vorsätze fassen, können wir nicht nur unser eigenes Wohlbefinden steigern, sondern auch aktiv zur Verbesserung unserer Gemeinschaften und zur Erhaltung der Umwelt beitragen.

Die folgenden Vorschläge sollen Dir inspirierende Ansätze bieten, wie Du auch in 2025 Achtsamkeit in Deinem Alltag praktizieren kannst und damit gleichzeitig zum Wohle aller beiträgst.

1. Ökostrom nutzen

Stelle auf einen Anbieter von Ökostrom um, um deinen CO2-Fußabdruck zu reduzieren und erneuerbare Energien zu unterstützen.

2. Plastik vermeiden

Reduziere den Einsatz von Einwegplastik, indem du wiederverwendbare Taschen, Flaschen und Behälter verwendest.

3. Regionale Produkte kaufen

Unterstütze lokale Bauern und Produzenten, indem du regionale Lebensmittel kaufst. Dies fördert die lokale Wirtschaft und reduziert Transportemissionen.

4. Weniger Fleisch und tierische Produkte essen

Oder zumindest auf deutlich bessere Haltungsbedingungen achten und nur dann konsumieren, wenn 100% Bio gewährleistet ist

5. Nachhaltige Mode wählen

Kaufe Kleidung von nachhaltigen Marken oder Second-Hand-Läden, um die Umweltbelastung durch die Modeindustrie zu reduzieren. Auf Fair-Fashion-Labels achten. Du findest eine Liste solcher Labels bei Utopia >>>

6. Mülltrennung optimieren

Achte darauf, deinen Müll richtig zu trennen und Recyclingmöglichkeiten optimal zu nutzen.

7. Bewusster mit Lebensmitteln umgehen: weniger Essen wegwerfen

Wusstest Du, dass in Deutschland jeder Bundesbürger pro Jahr rund 76kg Lebensmittel wegwirft? ¹

Das ist nicht nur unser Geld, das wir da verschwenden. Die Energieverschwendung geht viel weiter. Für diese Lebensmittel wurden landwirtschaftliche Flächen genutzt, Emissionen ausgestoßen, Wasser verbraucht, Düngemittel und Pestizide in die Umwelt verbracht, Verpackungsmaterialien erzeugt usw.

8. Energieeffizienz steigern

Investiere in energieeffiziente Geräte und achte darauf, Strom zu sparen (z.B. durch das Ausschalten von Geräten im Standby-Modus).

9. Wasser sparen

Achte darauf, Wasser bewusst zu nutzen – z.B. beim Zähneputzen den Wasserhahn abdrehen oder Regenwasser für den Garten sammeln.

10. Achtsameres Konsumverhalten

Überlege vor jedem Kauf genau, ob du das Produkt wirklich benötigst und welche Auswirkungen es auf die Umwelt hat. Beachte auch, bei welchen Anbietern Du kaufst, wenn Du im Internet bestellst. Geht es da auch wirklich fair in der Preisgestaltung, der Entlohnung und Behandlung von Mitarbeitern zu? Oder geht es knallhart um die Preise? Wie werden Dir die Produkte angeboten? Erlebst Du Transparenz und ehrliche Kommunikation oder werden Dir zig verschiedene Marketingtaktiken präsentiert, die Dich nahezu zum Kaufen „nötigen“ sollen?

11. Gartenarbeit für Biodiversität

Pflanze Blumen oder Gemüse in deinem Garten oder auf dem Balkon, um Insekten und Vögeln Lebensraum zu bieten.

12. Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel nutzen

Verzichte auf das Auto, wann immer es möglich ist, und nutze stattdessen das Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel, um Deinen ökologischen Fußabdruck zu verringern.

13. Ehrenamtliche Arbeit leisten

Engagiere Dich in Deiner Gemeinde oder einer Gemeinschaft durch ehrenamtliche Tätigkeiten – vielleicht in einem sozialen Projekt, einer Umweltschutzorganisation oder bei der Unterstützung von Bedürftigen.

14. Bewusster reisen

Plane Reisen nachhaltig: Wähle umweltfreundliche Transportmittel und achte darauf, Unterkünfte auszuwählen, die sich für Nachhaltigkeit einsetzen.

15. Kreative Upcycling-Projekte starten

Nutze alte Gegenstände kreativ weiter (z.B. Möbel restaurieren), anstatt sie wegzuwerfen – so schaffst Du etwas Neues, gibst dem Alten eine andere Form und Wertschätzung und leistest einen Beitrag für den Umweltschutz.

16. Das neue Jahr nachhaltiger und umweltfreundlicher begrüßen

Der Verzicht auf Böller und Feuerwerk wird nicht nur die Feinstaubbelastung und die Müllüberflutung reduzieren. Auch die vielen Tiere werden es Dir danken, wenn Du sie weder mit Lärm noch mit Gestank in Angst um ihr Leben versetzt. Wie wäre es mit nachhaltigeren und umweltfreundlicheren Alternativen: Wunderkerzen, Konfettikanone, Tischfeuerwerk, eine Fackelwanderung, ein Lagerfeuer oder auch eine Lichtershow im Wohnzimmer oder an der Hauswand, um nur ein paar Alternativen zu nennen.
Am besten ist das Geld sicher in eine wohltätige Organisation investiert – so kann das Neue Jahr gleich mit einer besonderen Geste beginnen.

Zusammengefasst: Achtsamkeit leben heißt auch achtsame Entscheidungen zu treffen, die nicht nur unser eigenes Leben bereichern.

Welche dieser Punkte hast Du in Dein Leben bereits fest integriert? Hast Du noch andere Vorschläge? Teile sie doch gerne hier in den Kommentaren.

Und auch, wenn Du noch nichts davon in Deinem Leben einbringst. Denke daran: Jeder kleine Schritt zählt und jetzt ist ein guter Zeitpunkt, die Achtsamkeit im Leben zu erweitern.

Ich habe auch noch nicht alle diese Punkte zu 100% in mein Leben integriert. Darum gehört zu meinen Vorsätzen für 2025, diese Punkte noch besser und konsequenter umzusetzen. Schritt für Schritt.

Auf ein achtsameres, bewussteres Miteinander für Mutter Erde, uns alle und unsere Nachgenerationen.

Namasté

Claudia

 

Spirituelle Beratung und Achtsamkeitstraining für die neue Zeit

Die neu zugänglichen Energien, in die sich Mutter Erde nun einschwingt sind anders. Sie sind schneller, klarer, fokussierter. Damit umzugehen, ist eine neue Herausforderung und kann auch so einige Begleiterscheinungen mit sich bringen. Wenn auch Du durch mehr Achtsamkeit und bewussteres Sein für die neue Zeit vorbereitet sein möchtest, nutze meine Form der spirituellen Wegbegleitung im holistischen Energiecoaching.

In einem unverbindlichen Erstgespräch erhältst Du 20 Gratis-Kennenlernminuten, in denen Du entscheiden kannst, ob Du Deinen Weg mit mir weitergehen magst.
Buche Dir einfach hier einen Termin für eine Beratung und finde heraus, mit welchen gelebten Vorsätzen Du Dein Leben und das Deiner Liebsten am meisten unterstützen kannst:

Quellen:

⑴ Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft: Studie Lebensmittelabfälle in Deutschland, abgerufen am 27.12.2024

 

Über die Raunächte | Zeit für Deine innere Mitte

Über die Raunächte | Zeit für Deine innere Mitte

Über die Raunächte und die innere Mitte

Lesezeit ca. 17 Minuten

Die Wintersonnwende, die in der Regel um den 21. Dezember gefeiert wird, markiert den kürzesten Tag und die längste Nacht des Jahres. Dieses Jahr ist der aktuelle Zeitpunkt der Wintersonnwende am 21.12.2024 um 10:21h MEZ.

In vielen Kulturen wird dieses Ereignis als Wendepunkt betrachtet – ein Moment, in dem das Licht zurückkehrt und die Dunkelheit allmählich weicht. Dieser astronomische Wendepunkt leitet die magischen Raunächte ein, eine Zeit der Reflexion, des Loslassens und der Neuausrichtung.

Traditionell wurden während der Wintersonnwende Rituale durchgeführt, um das Licht zu feiern und die Rückkehr der Sonne zu begrüßen. Feuer wurden entzündet, um Wärme und Licht zu spenden. Es gab Festessen und viel Selbstgebrautes. Volkskundler gehen davon aus, dass die Feierlichkeiten mehrere Tage andauerten.

Was sind die Raunächte?

Traditionell sind die Raunächte die Zeit „zwischen den Jahren“. Und zwar buchstäblich. Bevor unser heute gültiger Kalender eingeführt wurde, haben die Menschen sich vorwiegend nach den Mondzyklen gerichtet. Von unseren keltischen und germanischen Vorfahren ist bekannt, dass sie sowohl Sonnen- und Mondjahr kannten und auch beide Zyklen in Verbindung gesetzt haben. Es wurden die Sonnwenden und Tagundnachtgleichen gefeiert und die Mondzyklen beachtet. Das Sonnenjahr wurde von Wintersonnwende zu Wintersonnwende berechnet.

Da ein Mondjahr allerdings kürzer als ein Sonnenjahr ist, gab es die „Zeit zwischen der Zeit“ oder die „toten Tage“. Jene Tage, die weder in das alte noch in das neue Jahr gehörten.

Die Differenz zwischen dem Mondjahr und dem Sonnenjahr beträgt 11 Tage und 12 Nächte.

Raunächte, räuchern, Wacholder, Beifuß, Tanne

Woher stammt der Name und warum gibt es verschiedene Schreibweisen?

Sicher ist Dir schon aufgefallen, dass es für die Raunächte häufig auch die Schreibweise Rauhnächte gibt.

Laut Duden ist aktuell die Schreibweise ohne „h“ – also Raunächte – korrekt. Der Begriff „Rauhnächte“ gilt als veraltete Schreibweise.

Die unterschiedlichen Schreibweisen sind wohl aus den verschiedenen Mutmaßungen zur Wortherkunft der Raunächte entstanden:

  • Ableitung von „Rauch“ – aus dem Zusammenhang mit dem Räuchern
  • Ableitung von „rau“, wie in raue Gesellen. Das bezieht sich auf die Legende, dass in den Raunächten Wotan bzw. Odin mit seiner Gefolgschaft – den Totengeistern – in wilder Jagd über das Land zog. Ganz den Winterstürmen entsprechend waren das raue Zeiten.
  • Ableitung vom mittelhochdeutschen Wort „rûch“, das für haarig oder pelzig steht. Ein Begriff, wie er in der Kürschnerei für Pelzwaren noch heute Verwendung findet als Rauware oder Rauchware. In den Raunächten war es teilweise Brauch, sich in Felle und Pelze zu verkleiden mit gruseligen Masken, um die Geister zu vertreiben (wie noch heute bei den Perchten).
  • Ableitung vom Begriff „raunen“, das die althochdeutsche Sprachwurzel „runa“ hat. Runa bedeutet „das Geheimnis“. Darin kann die Beziehung zum Orakeln gesehen werden. Wenn die Runen die Geheimnisse in den langen Winternächten raunen.

Wann fangen die Raunächte an und wie lange dauern sie

Wie weiter oben bereits erwähnt, beginnen die Raunächte eigentlich nach der Wintersonnwende.

Es haben sich verschiedene Traditionen entwickelt, was dazu führte, dass viele die Raunächte der Zeit zwischen dem 24. Dezember und dem 06. Januar zuschreiben.

Nach meiner Wahrnehmung ist die Wintersonnwende der Startpunkt für die Raunächte. Das heißt, die Raunachtzeit ist vom 21.12. bis zum 02. Januar. Letztlich geht es darum, die Energie zu erspüren. Ich habe auch schon Jahre beobachtet, in denen die Raunacht-Energie völlig in der Zeit verschoben schien oder kaum wahrnehmbar war.

Die Zeit, wie wir sie kennen, ist ein lineares Konstrukt. Und die Raunächte sind Zeugen einer Zeit ohne Zeit. Daher vertraue Deiner Intuition und fühle Dich ein. Gehe mit dem, was für Dich stimmig ist. Letztlich ist das meiste, was in der New Age-Szene heute als Raunacht-Zeremoniell angeboten wird, ein Versuch, die alte Tradition an die moderne Zeit anzupassen.

Raunächte, räuchern, Wacholder, Beifuß, Tanne

Zum Ursprung der Raunächte

In den Raunächten ging es traditionell darum, sich zurückzuziehen und die Macht des Winters abzuwarten. Das war rein pragmatisch der beste Schutz, sich in der kalten Zeit am heimischen Feuer mit der Familie oder der Sippe zurückzuziehen.

Unsere keltischen und germanischen Vorfahren haben die Energie der Raunächte geehrt. Für sie war es völlig normal, dass die Dunkelheit und das Dunkle zum Leben gehört. Und die Dunkelheit und Kälte des Winters galt es zu überwinden, um dann frisch erstarkt mit der Kraft des Frühlings wieder aktiv zu werden. Die dunkle Zeit wurde beispielsweise genutzt, um alte Kleidung zu reparieren und neue zu schaffen. Handwerkliche Schöpferkraft, Gemeinschaft leben.

Die Zeit der langen Nächte lud auch ein, um Rituale durchzuführen. Die Schamanen wurden tätig. Begegneten auf ihren Reisen den Ahnen und den Kräften der Natur. Brachten Information und Weisheiten mit, um den Winter zu überstehen und sich auf die kommende Zeit vorzubereiten.

Es ist historisch bekannt, dass das Räuchern auch in den Zeiten unserer keltischen und germanischen Vorfahren eine wichtige Rolle spielte. Auch das hatte praktische und spirituelle Hintergründe. (Es war schon immer wichtig, die Spiritualität im Alltag zu leben 😉). Zu den bekannten Räucherkräutern der Kelten gehörten Beifuß, Wacholder und die Harze oder Nadeln von Tanne, Fichte und Kiefer. Und so ganz nebenbei wirkten Beifuß und Wacholder antibakteriell und desinfizierend. Was sicher eine sehr gute Nebenwirkung war, wenn die ganze Sippe mitsamt dem Vieh in einem Langhaus den Winter verbrachte.

Die Raunächte sind mit der Zeit gegangen, obwohl sie die Tage zwischen den Zeiten sind. So haben sich verschiedenste Traditionen und Bräuche je nach Region im Laufe der Jahrhunderte entwickelt. Nachfolgend ein paar Beispiele dazu:

Brauchtum in den Raunächten

Ich kenne von meiner Großmutter noch das Verbot, zwischen den Jahren Wäsche aufzuhängen. Folglich wurde auch keine gewaschen. Die Begründung war, dass sich die umherziehenden Geister der wilden Jagd in den zum Trocknen aufgehängten Wäschestücken verfangen könnten. Und wenn man sich so einen Geist in der Wäsche einfängt, dann bringt das Unglück im ganzen nächsten Jahr.

Ihr Glaube basierte auf dem uralten Volksglauben an die wilde Jagd, in der Odin und sein Gefolge durch die Lüfte zogen. Mit lautem Getöse begleiteten sie die Winterwinde. Es hieß mancherorts, dass in dieser Horde vor allem jene Geister anzutreffen waren, die durch einen gewaltsamen Tod aus dem Leben geschieden waren. Und diese Energie wollte keiner in seiner Wäsche haben. Der Volksglaube ist von Region zu Region ein bisschen unterschiedlich. Manchmal durfte man nur keine großen, weißen Wäschestücke wie Bettlaken oder Tischwäsche aufhängen. Es hieß, dass ein Geist, der sich darin verfängt, das Wäschestück zum Leichentuch mache und es einen Tod im nächsten Jahr in der Familie ankündige.

Zum wohl wichtigsten überlieferten Brauch für die Raunächte gehört das Räuchern, das vor allem im ländlichen Bereich immer weiter praktiziert wurde. Haus und Hof wurden ausgiebig geräuchert, um die bösen Geister zu vertreiben. Das Räucherwerk wurde in großen Eisenpfannen rauchend über den Hof und durch Haus und Stallungen getragen

Raunächte, räuchern, Wacholder, Beifuß, Tanne

Raunachtregeln aus dem Brauchtum

Es gab und gibt noch viele weitere „Handlungsempfehlungen“ für die Zeit der Raunächte. Dazu gehörten beispielsweise:

  • Am frühen Morgen durfte nicht gepfiffen werden. Das Pfeifen stand für das Pfeifen des Windes in der Nacht, wenn die wilde Jagd übers Land zog. Das durfte man nicht heraufbeschwören, sonst zog man sich damit das Unheil ins Leben.
  • Es hieß, dass die Tiere in den Raunächten um Mitternacht sprechen könnten, wie Menschen. Wer die Tiere reden hören wollte, musste also um Mitternacht genau hinhören. Zahlte aber einen hohen Preis dafür. Denn der, der die Tiere reden hörte, starb am nächsten Tag – so sagt es die Legende.
  • Man glaubte, dass man die Wachstumskräfte in dieser Zeit nicht beschneiden durfte. Wer sich also Haare und Nägel während der Raunächte geschnitten hatte, war im folgenden Jahr anfällig für Krankheiten wie Gicht oder Kopfschmerzen.
  • Einige der alten Bräuche, die sich mit dem Christentum vermischt haben, werden häufig noch zu Heiligabend praktiziert:
    Aus der alten Überlieferung heraus, wird in manchen Familien ein Gedeck mehr als Personen am Tisch sind aufgedeckt. Manchmal steht es dafür, dass auch den Ahnen gedacht wird. Manchmal soll es symbolisieren, dass man bereit ist, auch eine bedürftige Person mitzubewirten. Traditionell hat man zur Besänftigung der Geister etwas Milch oder was zu essen vor die Türe gestellt. In manchen Regionen wurde Hafer oder anderes Getreide für die Geister auf die Dächer geworfen und nach den Raunächten wieder abgekehrt und ans Vieh verfüttert.
  • Aus der Tradition, dass man mit Lärm und Gepolter die bösen Geister vertreiben wollte, entstand das Silvesterfeuerwerk oder die bekannten Perchtenläufe (die mit ihren gruseligen Pelzgewändern aus praktischen Gründen mittlerweile schon weit vor den Raunächten durchgeführt werden, damit viele Menschen diesem Spektakel beiwohnen können).
  • In den früheren Zeiten durfte man das Getreide nicht in der Raunachtzeit dreschen, sonst würde das Getreide des nächsten Jahres verderben. Und zwar im weiten Umkreis, so weit der Schall des Dreschens reichte.
  • Still sollte es sein. Man musste in einen Kübel husten und dafür sorgen, dass die Kinder nicht schrien.
  • Es durfte keinesfalls aus einem nicht abgedeckten Brunnen getrunken werden.
  • Und wer sich in dieser Zeit unachtsam benahm und sich auf einen Tisch setzte, würde Furunkel bekommen
  • Zwar durften Kinder und Frauen in den Raunächten abends nicht mehr nach draußen. Aber wenn eine junge Frau in einer Raunacht an einen Kreuzweg ging, konnte sie vielleicht das Bildnis ihres künftigen Gatten vorbeigehen sehen. Nur ansprechen durfte sie ihn nicht, sonst würde sie nicht heiraten.

Auch, wenn vieles dem Aberglauben entstammt, nur wenig aus den wirklich alten Traditionen bekannt und wohl das meiste heutzutage mit dem Christentum vermischt ist, so weisen doch jene alten Bräuche auf die Besonderheit der Raunächte hin.

Viele der neu entstandenen Rituale können die alten Traditionen auf einer neuen Ebene ehren und bewahren. Damit die einzigartige Energie der Raunächte genutzt werden kann als eine Einladung an alle Suchenden, sich ihrer inneren Weisheit, ihrer spirituellen Verbundenheit in dieser oft hektischen Welt zuzuwenden.

Die Raunächte bieten eine wertvolle Gelegenheit zur inneren Transformation sowie zur Reflexion über das vergangene Jahr und zur Setzung neuer Absichten für das kommende Jahr.

Raunächte - Kartenlegen

Prophezeiungen, Wahrsagen, Orakel in den Raunächten

Auch untrennbar mit den Raunächten verbunden ist die Tradition, diese Zeit für das Wahrsagen und die Zukunftsschau zu nutzen.

Den Raunächten wird eine Verbindung zu den Monaten des kommenden Jahres zugeschrieben – das stammt noch aus den Zeiten, in denen Bauern das Wetter in diesen Nächten beobachteten, um Prognosen für das kommende Jahr zu erstellen. So steht beispielsweise die erste Raunacht für den Januar, die zweite für den Februar usw.

Angelehnt an diese Tradition werden die Raunächte auch heute noch so in Verbindung zum Folgejahr gesetzt. Meistens wird damit auch der Zusammenhang zu den 12 Tierkreiszeichen hergestellt, woraus sich dann wieder bestimmte Themenbereiche für das Leben ableiten lassen.

In früheren Zeiten hat man sogar den Weihnachtsstollen als Omen genutzt. Damals hat man den Stollenteig zwar in der eigenen Küche zubereitet, aber man brachte dann den Teig in die Bäckerei zum Backen. Und wenn beim Abholen der Stollen brach, so hieß es, kündige das einen Todesfall in der Familie an.

Die Tradition der Weissagung hat sich in den beliebten Silvester-Orakel-Spielen erhalten. Dazu gehören die unterschiedlichsten Orakelkarten. Sogar Gummibärchen kann man nutzen. Das mittlerweile verbotene Bleigießen wurde vom Wachsgießen abgelöst. Und manch einer kennt noch das Kaffeesatzlesen. Das sind alles Überbleibsel, die auch der breiten Bevölkerungsschicht bekannt sind, auch wenn keiner der Nutzer die eigenen Hellsinne geschärft hat, um wahre von falschen Botschaften aus den Anderswelten unterscheiden zu können.

Achte auf Deinen energetischen Schutz

Wenn Du ernsthaft mit Deinen Weissagungs-Tools wie z.B. dem Tarot oder Wahrsagekarten, dem Pendel, Runensteinen, dem Ogham oder dem I-Ging in der Zeit der Raunächte arbeitest, wirst Du feststellen, dass es sehr klare Antworten auf Deine Lebensfragen gibt und sehr hilfreiche Hinweise auf das kommende Jahr.

Achte auf einen guten Auraschutz – denn in der Zeit der Raunächte können auch Energien unterwegs sein, die Du gar nicht fragen wolltest…

Es ist immer noch Fakt, dass die Energie der Raunächte eine Energie zwischen den Zeiten ist, andersweltlich und sehr durchlässig für allerlei Wesenheiten.

Solltest Du in den Raunächten „seltsame“ Erfahrungen gemacht haben oder Dich durch Fremdenergien belästigt fühlen, kann Dir ein Auraclearing hilfreiche Dienste erweisen.

Oder Du buchst Dir ein Beratungsgespräch, damit wir ganz konkret feststellen, ob für Dich Handlungsbedarf in Sachen Fremdenergien und Auraclearing besteht.

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Raunächte - Kartenlegen

Die Raunächte heute

Heute werden die Raunächte genutzt für die innere Einkehr, Rückschau und Vorbereitung auf das Neue Jahr. Ihre energetische Qualität ermöglicht uns tiefgreifende Transformation und bietet eine gute Grundlage, dass Du Du Dich wieder mit Deiner inneren Mitte verbunden fühlen kannst.

Mittlerweile findest Du unzählige Bücher, Kurse, Seminare, Meditationen, Workbooks und Informationen rund um die Raunächte. Darin wirst Du auch finden, dass jeder Raunacht eine bestimmte Bedeutung beigemessen wird, die dazu einlädt über verschiedene Lebensbereiche zu reflektieren.

Eine Einheitlichkeit wirst Du eher nicht finden. Die Autoren beschreiben die Raunachtbedeutungen unterschiedlich und jeder hat da so seine eigene Interpretation oder Vorlieben. Eine goldene Regel gibt es nicht.

Wie weiter oben beschrieben, wurden die Raunächte mit den Monaten des kommenden Jahres in Verbindung gebracht, was eine Verknüpfung zu den Energien der Tierkreiszeichen nahelegt. Daraus können dann wunderbar Lebensthemen und / oder Lebensfragen abgeleitet werden.

So entstehen interessante Anleitungen, um die in modernen Raunacht-Ritualen  die Energie dieser Zeit für Rückzug, Innenschau, Loslassen, Zielfindung, Vision und/oder Zukunftsblicke zu nutzen. Eine sehr wichtige Energie ist dabei die Dankbarkeit. 

Die Stille der Raunächte lässt dich die Stimme Deiner Weisheit hören

Wie ich die Raunächte verbringe

Die Raunachtzeit ist für mich mit die wichtigste Rückzugszeit des Jahres. Ich mag mich nicht von festgeschriebenen Ritualpraktiken vereinnahmen lassen und so buche ich in den Raunächten auch keine Kurse oder Workshops. Es widerstrebt mir, meine Raunachtzeit auch noch als ein „To do“ mit einer Checkliste zu versehen. Mittlerweile ist die Raunachtzeit oft wie ein Konsumgut dargestellt und wird verbunden mit einem: Du musst an Tag 1 dieses und an Tag 2 jenes gemacht haben, sonst war es nicht richtig.

Das sehe ich nicht so. Für mich ist die Raunachtzeit archetypische Achtsamkeitspraxis. Ich lasse mich von den Energien leiten. Achtsam in die Energie jeden Tages hineinspüren und die Einzigartigkeit und Besonderheit jeder Raunacht und jedes Raunacht-Tages erfassen, spüren, verinnerlichen, genießen. Digital Detox inklusive.

Meine Raunächte beginnen nach der Wintersonnwende. Und auch der Tag der Wintersonnwende ist für mich schon Rückzugstag. Ein Tag der Dankbarkeit für alles, was im vergangenen Jahr zu mir kam.

Ich träume schon seit meiner Kindheit in den Raunächten besonders intensiv. So achte ich auf die Zeichen, die sich in den Träumen zeigen. Ein Traumtagebuch hilft mir beim Reflektieren. Meine tägliche Meditationspraxis behalte ich bei und genieße die Tiefe, die sich in dieser Zeit des Rückzugs aus dem Trubel der Außenwelt einstellt.

Ich verbinde mich mit der Geistigen Welt, sei es über das Sein in der Natur, Trommelrituale oder tiefe Meditationsreisen. Ich räuchere, wenn es sich grade stimmig anfühlt und mit den Kräutern, die ich auch gern rieche. Und natürlich befrage ich auch die höheren Seinsebenen mit Hilfe des Kartenlegens oder des I-Ging.

Für mich persönlich liegt allerdings die wahre Magie der Raunächte in ihrer Stille.

In meiner Erfahrung ist keine Zeit des Jahres so nah an der Stille wie die Raunächte. Eine tiefe Zeit für Transformation, das Verbinden mit der inneren Weisheit, das Spüren der inneren Mitte… – so kann das neue Jahr willkommen geheißen werden.

 

Ich wünsche auch Dir die kraft- und lichtvolle Erfahrung der Stille in der Raunachtzeit.

Namasté

Claudia

 

Quellen:

Die Magie der Sonnwenden, Wolf-Dieter-Storl, GU-Verlag München, 1. Auflage 2024

Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens, Band 7, digitalisiert unter: https://archive.org/details/handworterbuchdesdeutschenaberglaubensband7/page/n136/mode/1up, abgerufen am 18.12.2024